Reise nach Aserbaidschan 2019

mein Reisegefährte ist Ingo!



11. + 12.09.19 und Folgetage

 

NOCRICH 11.09.10 (Rumänien)

 

Die Nacht war ruhig und ohne irgendwelche Angriffe wilder Tiere. Die Temperaturen sinken hier schon gegen Morgen auf 10 Grad und lassen einen dann gerne mal zur Fernbedienung der Standheizung schielen. Aber wozu hat man schließlich einen Hund?

Durch die Fenster kriecht mit der aufgehenden Sonne, die den Boden erwärmt, der Geruch von Schafen. Dieser ganze Landstrich ist so karg, dass Ackerbau kaum Erträge bringt. So überlässt man die Landpflege den Schafen, wie man unverkennbar riecht.

Beim Frühstück bekommen wir dann Besuch von einem der beiden Hirtenhunde. Schon gestern Abend hat er aus der Ferne wild protestierend die Lage sondiert, hat dann aber von einem Angriff abgesehen.

Der Rumänienreisende sollte wissen, dass man sich mit dieser Sorte Hund besser nicht anlegt und einen Bogen um sie macht. Der Hüte Instinkt ist so ausgeprägt, dass sie keinen Unterschied machen, ob Wolf oder käsebeiniger Norddeutscher. Beide stellen offenbar eine ernstzunehmende Gefahr der. Womit er auch recht hat...

Gestern Abend hat er uns also Leben lassen und als er heute Morgen hinter einer Puppe auftaucht, befürchte ich, dass er sein Versäumnis von gestern Abend nachholt.

Also bewaffne ich mich mit Hundeleckerlis und der Kamera, die eine vortreffliche Hiebwaffe darstellt und suche die Konfrontation.

Das scheint Eindruck zu schinden, denn er sucht Augenblick das Weite, um dann kurze Zeit später wieder aufzutauchen und sich im sicheren Abstand auf der Anhöhe abzulegen und meinem munteren Treiben beim Verrödeln des Autos mit Argusaugen zu sondieren. So was hat der wahrscheinlich in seinem eintönigen Hundeleben noch nie gesehen und wäre ich Hund, hätte ich mir das auch nicht entgehen lassen.

Als Krönung des Abschieds-Komitees kommt noch ein alter Knabe mit dem hier so typischen Pferdefuhrwerk vorbei und Hilft dem Hund beim Beobachten.

Die ganze Zeit redet er ruhig auf das Pferd ein, was ihn zu verstehen scheint. Die beide arbeiten wahrscheinlich schon ihr ganzes Leben zusammen. Wie ein altes Ehepaar!

Nicht dieses Angeschreie und an den Zügeln herumgereisse, wie man es hier sonst oft beobachtet. Egal was heute noch passiert, die beiden sind jetzt schon meine persönlichen Gewinner des Tages.

Ein Lkw-Fahrer schafft es dann aber noch ganz knapp auf Platz 2!

Der Leser möge sich nun folgende Situation vorstellen. 2-spurige Überlandsptasse. Im Rückspiegel drängelt schon einige Kilometer ein LKW, die hier locker 90-100 km/h fahren. Als ich gerade ein Fuhrwerk überhole sehe ich entsetzt im Rückspiegel, dass nach mir ein zweiter LKW ansetzt den hinter mir zu überholen, der wiederum gerade das Pferde Fuhrwerk überholt. Also 2 LKW und ein Pferdefuhrwerk nebeneinander. Im Gedanken sehe ich schon einen Abdecker einen leblosen Pferde Torso einladen, neben ihm ein Leichenwagen für den Kutscher.

Wie durch ein Wunder geht alles gut. Dem Schutzpatron der Kutscher sei Dank. Ich fahre jedenfalls bei der nächsten Gelegenheit rechts ran. Zwei Irre im Nacken ist mir dann doch zu viel!

So komme ich erstaunlicherweise unversehrt in NOCRICH bei SIBIU an, wo ich ein paar Tage in einem Kloster meine Hilfe angeboten habe. Ich habe was gut zu machen, meine Fans wissen, was ich meine.

 

Trotzdem werde ich die nächsten Tage von hier Ausflüge nach SIEBENBÜRGEN und TRANSSYLVANIEN machen, wo es immer wieder Neues zu entdecken gibt!

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12.09.19  Ein Kloster irgendwo in Siebenbürgen

 

Vorweg: Man hat mich heute gebeten, die Identität und den Ort des Klosters nicht Preis zu geben.

Man möchte sich nicht dem Hype des Social Media verkaufen und selbstverständlich repektiere ich als Gast diesen Wunsch. So versuche ich alles wegzulassen, was Rückschlüsse zulassen würde.

Das bedeutet natürlich auch, dass es keine Fotos von hier geben wird. Ich begnüge mich mit den Bildern eines munteren Roma Quintetts, was heute hier auf dem Gelände herumgewurschtelt hat.

Ich habe sehr gut geschlafen! Sicherlich ist das zum einen der Tatsache geschuldet, dass ich mich mit meinem rollenden Hilten Hotel wohl behütet zwischen der ersten und der zweiten Ringmauer befinde. Aber auch, weil die Malzeiten, die mir hier gebracht werden, so reichlich sind, dass ich mir jedes Mal was für schlechte Zeiten bzw. den nächsten Tag zurücklege. Das hat wiederum ein stetiges Füllen meiner Kühlbox zur Folge. Es gibt übrigens nur Dinge, die hier angebaut werden. Aus religiösen Gründen KEIN Fleisch, was meinem privaten Speiseplan sehr nahekommt. Ich habe hier Tomaten gegessen, die zwar keinen Schönheitswettbewerb gewinnen würden, aber so was von natürlich schmecken, wie ich es kaum beschreiben kann.

Um 07:00 Ortszeit geht die Glocke und ruft zum Gottesdienst. Schon vor zwei Jahren, als ich hier witterungsbedingtes Asyl bekommen habe, wies man mich freundlich darauf hin, dass man sich freuen würde, wenn ich als Gast an dem religiösen „Tagesgeschäft“ teilnehmen würde.

Es ist wieder relativ frisch und so mache ich mich mit Ingo und hochgeschlagener Kapuze auf den Weg und reihe mich schweigend in die Gruppe der Dahinschreitenden ein.

Der Gottesdienst ist nicht mit den Unsrigen zu vergleichen. Man kommt und geht, wie es einem der Sinn ist und wie die Verrichtungen der Bewohner es hier erfordern. Jeder hat seine ihm zugeteilte Aufgabe. Alles läuft sehr geordnet und leise, fast wie in einem Bienenstock ab.

Nach einem gemeinsamen Frühstück werde ich in meine Arbeit eingewiesen. Ich hatte dieses Mal großspurig angekündigt, dass ich gerne irgendwelche Arbeiten machen würde, um mich damit für die Gastfreundschaft der letzten Jahre zu bedanken. Naja…offenbar wirke ich nicht sehr vertrauensvoll, denn ich muss den Müll und die zerbrochenen Dachplatten, den die Dachdecker rund um einen Neubau zurückgelassen haben, peinlichst genau aufsammeln, um den Bauschutt dann in einer Art wilde Müllkippe zu entsorgen. MIT EINER SCHUBKARRE! Das ich dort Bauschutt versenke, ist mir recht Schnuppe, dass ich aber den Müll von irgendwelchen Rumänen, die sich wahrscheinlich auf dem Dach wo sie noch arbeiten wundern, was ich dort treibe, lässt mir die Hutschnur hochgehen. Ich warte nur darauf, dass irgendeiner dieser Trollos eine weitere PET Flasche vor meine Füsse feuert.

 

…die ich ihm dann wieder gefüllt mit Nägeln zurückgeworfen hätte. Meine Gedanken zu diesem Thema sind deutlich drastischer, aber DIE will ich hier nicht äußern.

Mein Gott ist Deutschland sauber und heute bin ich deutsch genug, um stolz darauf zu sein.

Scheinbar war meine Arbeit überzeugend und man beruft mich zu Höherem, denn morgen habe ich die ehrenvolle Aufgabe, eine Lebensbaumhecke mit einem Gartenschlauch zu wässern. Heute morgen hätte das ich wahrscheinlich noch mit dem Eimer gemusst. So schnell steigt man in der Gunst der Menschen!

Es ist übrigens Vollmond, den während ich dieses schreibe, geht er im Osten auf und scheint mir ins Gesicht. Ich habe heute was die „Schreibtischbeleuchtung“ angeht etwas improvisieren müssen, weil ich spät dran bin.

Ein Theologieprofessor hat heute Abend hier einen Gottesdienst außer der Reihe gehalten und natürlich fragte man mich, ob ich den wirklich verpassen möchte. Natürlich möchte ich den nicht verpassen, obwohl ich nichts und zwar gar nichts verstehe, aber die orthodoxen Gottesdienste haben etwas mystisches und so gehe ich gerne. Da ja Kommen und Gehen optional ist, bleibe ich immer genau eine Stunde, dann erlöse ich Ingo, der vor der Kirche an einem Baum sehnsüchtig auf mich wartet. Das hatte ICH klargestellt, dass ich ihn mit dorthin nehme und nicht im Auto wegsperre.

 

Der Gottesdienst war wieder anders und der melodische Gesang der XXX ist tonstudiotauglich.

Eine Schrecksekunde war für mich: Ein Priester wandelte mit einem bimmelnden Weihrauchschwenker erst um den Altar, dann um Marienbilder und dann durch den Rest der Kirche. Dabei kam er direkt auf mich zu und ich dachte schon: „So…jetzt ist es aus mit Deinem Glauben, der räuchert Dir ohne mit der Wimper zu zucken das letzte bisschen Protestantismus aus!“ Aber vor mir drehte er ab und lies Gnade vor Recht walten.

Alles in Allem wieder ein erlebnisreicher Tag, den ich in jeder Facette nicht missen möchte. Sicherlich ungewöhnlich, aber dafür ist es auch mein ganz eigener und persönlicher, der keinen was angeht…

Morgen, nach der Tujadusche, werde ich mal die Gegend unsicher machen. Habe tausend Tipps von Julia bekommen. Einer wird dran glauben müssen. Julia! Danke Dir nochmal auf diesem Wege!

 

Fortsetzung folgt!

 

(…wie war das!? Karl-May war auch nie im Wilden Westen?)


10.09.2019 Hortobágyi (Ungarn) bis Morlaca (Rumänien)

 

“Kreuzfahrt” oder der Tag der Kreuze:

 

Nur damit nicht gleich zu Beginn das Missverständnis aufkeimt, ich würde heute von einem Remake der bewaffneten Christianisierung aller 1095 berichten, denn schon damals nannte man das Vorhaben ja “Kreuzfahrt” oder hier gar missionarisch tätig werden, NEIN, mit Nichten.

Es war reiner Zufall, dass Kreuze heute meinen Tag eine besondere Note gaben. Sehr schön, aber auch sehr nachdenkenswert.

 Die vergangene Nacht in der Pusdzta war gut. Keine Störungen und ein leichter Wind zog durch die halb heruntergelassenen Scheiben des Autos. Der Wetterbericht hielt, was er Tags zuvor versprach und in der frühen Nacht ließen auch die Niederschläge nach.

So verabschiedete ich mich nach einem entspannten Frühstück auf der “Terasse” mit einem ausdehnten Spaziergang von dieser durch seine Kargheit so wundervollen Landschaft.

Herr Goolge verriet mir, gar nicht weit weg sollte eine mit NEUN Bögen einen unbedeutenden Fluß überspannende Brücke unbedingt besichtigt werden und da es erst Mittag war, entschied ich mich, diese Wissenslücke noch zu schließen.

Gut, OK, die Brücke selbst bestach dann durch eine gewisse Unsichtbarkeit, weil ein riesiges Schilffeld sie teilweise verdeckte, aber ein recht schlichtes wenn auch großes Kreuz fiel mir allerdings bei der Anfahrt auf.

Bei näherer Betrachtung war dann eine mehrsprachige Inschrift zu erkennen, die an “alle erinnerte, die hierher in ein Zwangsarbeiterlager verschleppt wurden” und wahrscheinlich unter unsäglichen Bedingungen ums Leben kamen.

Mein erster Gedanke war sofort, dass es kaum einen Ort gibt, wo die Nazis nicht ihren Fussabdruck hinterlassen haben und ein Unwohlsein überkam mich. Das wollte ich aber nun genauer wissen und musste erfahren, dass ich geirrt hatte.  Im Gegenteil! In der ersten Hälfe der 1950ger Jahre wurden von den Kommunisten aus ganz Ungarn hierher ca. 10.000 Menschen und Familien verschleppt und nach Internierung in einem Lager zur Zwangsarbeit gezwungen. Die Existenz des Lagers war streng geheim und erst 1995 hat man Historikern die Unterlagen zugänglich gemacht.

Das Kreuz wurde dann als Gedenkstätte errichtet und aus Eisenbahnschienen gebaut, um zu erinnern, dass die Arbeitssklaven mit Güterzügen wie Vieh angeliefert wurden...starker Tobak, wenn man nur im Ansatz versucht zu überreißen, was hier geschah.

 

Schnitt!

 

Der Grenzübertritt nach Rumänien war unspektakulär, bis auf die Tatsache, dass tatsächlich ein Zöllner meine Papiere sehen wollte. Den  Stapel von Papieren und Impfbuch, den ich für Ingo dabei hatte und den ich ihm brav und dienstbeflissen zur Scheibe hinausreckte, interessierte ihn allerdings nicht die Bohne. Super...ich hoffe, das ändert sich noch! Der hatte wohl keine Ahnung wieviel Lauferei das war...

Mein Tagesziel, ein Kloster bei SIBIU (Hermannstadt), wo ich auf meinen Motorrad Touren immer Halt mache und mich dieses Mal zu einem mehrtägigen Arbeitseinsatz angemeldet habe, würde ich heute nicht mehr erreichen und so eilig habe ich es mit der “Arbeit um Gottes Willen” nun auch nicht, also beschloss ich, einen Übernachtungsplatz für die Nacht mit dem Potential einer Hunderunde zu suchen.

Und wieder sollte es ein Kreuz sein, dass mich auf einem die Landschaft dominierenden Berg einlud, Halt zu machen.

So sitze ich hier an meinem “Tire Table”, hacke meinen Reisebericht rein und habe einen sehr exklusiven Blick auf die Anhöhe (...auf der ich vorhin mit Ingo noch hoch bin) und würde ich nicht wissen, dass im Gebüsch hinter mir geifernd und sabbernd ein Bär und ein Wolf auf ihr Abendessen lauern, ich könnte meinen, ich säße im Allgäu. Dort, wo der “rechte katholische” Glauben sozusagen Staatsreligion ist, ist auch jeder Gipfel mit einem Kreuz befestigt, damit ihn die Protestanten nicht abtragen.

 Das Kreuz hier hat übrigens eine rein religiöse Bedeutung! Bemerkung am Rande: Vom Tal bis zum Kreuz geht ein ewig langer, frisch ausgebaggerter Graben, in dem ein Erdkabel verläuft. Die wollen das Kreuz tatsächlich beleuchten...Sachen gibtˋs...


“Ich denke oft an Piroska”

08.09.2019 von Neuötting/Bayern an die Donau in der Slowakei

 

“Ich denke oft an Piroska”

07:00 Morgens irgendwo an einem Strand der DONAU In der SLOWAKEI.

Wer in meinem Alter ist, muss ihn kennen, den herrlich kitschigen Film mit Lilo Pulver und Gunnar Möller, der die Liebesgeschichte des deutschen Austauschstudenten schildert, der sich in der ungarischen PUSZTA unsterblich in ein einheimisches Mädchen verliebt.

Gut! Da gibt es hier gerade eine Verzögerung, aber ich will vorne anfangen.

Es ist so weit, ich bin unterwegs! Job geschmissen, Auszeit genommen, Schnitt in meinem Leben vollzogen und meiner Verantwortung gegenüber meinem Hund gerecht geworden. Deshalb dieses Mal nicht mit dem Motorrad, sondern einem Landcruiser, den ich nach meinen Vorstellungen und Möglichkeiten um- und ausgebaut habe.

Seit gut einer Woche bin ich nun unterwegs und es ist erstaunlich, wie man sich auf so kleinem Raum organisieren kann. Alles eine Frage der eigenen Disziplin.

ASERBEIDSCHAN ist das erste Ziel, was ich gedenke zu erreichen. Wann? In Wochen...in Monaten? Ich kann es nicht sagen? Jedenfalls habe ich die Geborgenheit des Elternhauses, in dem ich nach meinem Auszug aus dem Allgäu vorübergehend untergekommen war, nun gegen einen rollenden Untersatz getauscht, der mich mehr oder weniger schnell, jedoch trocken immer weiter gen Osten bringt.

Ich habe Zeit, viel Zeit, deshalb habe ich die erste Woche in Deutschland vertrödelt und Freunde besucht, vorab diese, von denen ich mich nicht vor einem viertel Jahr verabschieden konnte.

So schön, wie es war, aber am Sonntag kam dann der Zeitpunkt, wo alles zum x-ten mal umgepackt war und sich kein Grund mehr fand, nun nicht abzureisen.

So brach ich dann in ALTÖTTING gen Österreich auf, was ich noch bei schönstem Wetter durchfuhr. Die Maut für Ungarn hatte ich schon vorab online bezahlt, allerdings erst ab Montag. So stand ich am frühen Nachmittag an der Grenze am NEUSIEDLER SEE und entschloss mich mein Tagesziel auf Ungarn zu verschieben. Nebenstraßen haben auch ihren Reiz und lassen einem Land und Leute viel näherkommen, daher war der Entschluss schnell getroffen, weiter jenseits der Autobahnen in Richtung PUSZTA zu fahren, denn diesen Landstrich habe ich die letzten Jahre immer wortwörtlich links liegen lassen.

So fuhr ich und fuhr ich, wohl wissend, die PUSZTA am Sonntag nicht mehr zu erreichen, aber ihr zumindest näher zu kommen und der ganz besondere osteuropäische Charme in Ungarn ließen keine Langeweile aufkommen.

Dann passierte mal wieder das, wo ich inzwischen eine gewisse Routine habe, ich stand an einer Grenze, die ich so nicht auf dem Plasn hatte. Gott sei Dank, wurde ich nicht (...wie vor zwei Jahren an der Grenze zu Weißrussland) durch einen bewaffneten Zöllner darauf aufmerksam gemacht, sondern nur durch ein Blechschild. Trotzdem...Falsch ist nun mal Falsch und das Erstaunen wird dadurch nicht kleiner.

Dieses Mal sollte es die Stadt KOMÁRNO an der Grenze zur SLOWAKEI sein, die hier durch die Donau als Grenzfluss, beginnt. Es lebe das grenzenlose Europa!

Nicht weit weg, gab es dann einen wunderschönen Übernachtungsplatz mit Badestrand. Glück gehört eben auch dazu.

Die Nacht war dann leider sehr unruhig, denn ein Mords Gewitter zog auf, was mich zwang die Scheiben zu schließen. Das wiederum ließ die Temperatur im Auto auf subtropische Werte ansteigen, dass ich abwechselnd von Donnerschlägen und Ingoˋs vorwurfsvollem Gehechel geweckt wurde. Mein Gott, ist reisen anstrengend!

Nichtsdestotrotz bin ich heute dort angekommen, wo ich hinwollte, es regent schon wieder, aber ist wunderbar mild dabei. Alle die, die nun vor Schadenfreude ein Bier aufmachen, muss ich enttäuschen! Ab morgen soll es beständig wieder trocken und sonnig sein und das wahrscheinlich bis Weihnachten.

Die PUSZTA ist jedenfalls eine herrliche Steppenlandschaft und hier im Nationalpark HORTOBÁGYI hat man es geschafft, die Urtümlichkeit zu bewahren.

 

einige Teilnehmer der WhatsApp Gruppe #joefiontour

03.09.2019

01.09.2019